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AKTUELLES

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Online-Asthmatag

Dabei sein beim Online-Asthmatag des DAAB!

Sie wollten sich schon immer mal mit ExpertInnen zum Thema Asthma austauschen? Passend zum Weltasthmatag veranstaltet der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. DAAB einen Online-Asthmatag unter dem Motto „Luft ist Leben – Asthma im Griff“. Profitieren Sie in sechs verschiedenen Vorträgen von dem Wissen der Experten und hilfreichen Tipps. Sie haben sogar die Möglichkeit im Vorfeld Ihre Fragen einzureichen.

Laut der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DAAB leiden vielen Betroffene unter Einschränkungen Ihrer Lebensqualität, unabhängig von der Art des Asthmas. Umso wichtiger sind eine gute Aufklärung und das Eigenengagement der PatientInnen.

Der Asthmatag findet online statt, sodass alle Fachseminare bequem von zu Hause aus verfolgt werden können.
Einfach anmelden unter
www.allergietag-online.de
und kostenfrei die Beiträge anhören.


Schweres Asthma – Hätten Sie es gewusst?

Portrait von Dr. Krüll

Dr. Matthias Krüll

Asthma ist eine komplexe Erkrankung! Sowohl die Symptome als auch die Ursachen oder der Schweregrad können von Person zu Person variieren. Dr. Matthias Krüll ist Lungenfacharzt in Berlin. Im folgenden Podcast erläutert er Wissenswertes rund um schweres Asthma. Er betont, wie wichtig eine gute, individuell angepasste Behandlung ist. Denn wenn das Asthma die Betroffenen zu stark einschränkt, machen viele Dinge keinen Spaß mehr: Die Menschen ziehen sich oft zurück. „Das ist sehr traurig“, sagt Krüll, „denn das kann man verbessern!“

Asthma ist nicht gleich Asthma

Fast jeder kennt den Begriff Asthma, doch Genaueres wissen nur wenige. Das fand eine repräsentative Umfrage im Auftrag von AstraZeneca heraus. Befragt wurden 1.000 Personen deutschlandweit. Das Ergebnis: Viele Befragte bringen Asthma richtigerweise mit Atemnot in Verbindung. Andere Beschwerden, Asthma-Formen oder Behandlungsmöglichkeiten sind dagegen wenig bekannt.

So wissen über 50 % der Befragten nicht, unter welchen Belastungen insbesondere Menschen mit schwerem Asthma häufig leiden. Oft wachen Betroffene nachts auf, weil sie schlecht Luft bekommen oder husten. Müdigkeit und Luftnot können so dazu führen, dass sie ihren Alltag und ihre Hobbys einschränken. (Erfahrungsberichte aus erster Hand finden Sie hier.)

Falls diese Beschwerden auf Sie zutreffen, sollten Sie einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen! Nutzen Sie im Gespräch gerne unsere Checkliste für den Arztbesuch und unseren Fragebogen für den Kontrollgrad Ihres Asthmas. Denn: nur wenn Ihr Arzt / Ihre Ärztin alle wichtigen Informationen von Ihnen erhält, kann er oder sie eine passende und auf Sie zugeschnittene Behandlung einleiten.

Asthma gezielt in den Griff bekommen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Leichtes und mittelschweres Asthma wird in der Regel mit einer Inhalationstherapie behandelt. Bei schwerem Asthma kann es sein, dass eine Zusatztherapie erforderlich ist. Hier waren lange Zeit Kortisontabletten die einzige Option. Bei dauerhafter Einnahme können sie jedoch zu schweren Nebenwirkungen führen. Deshalb werden sie heute von Fachgesellschaften nur noch kurzzeitig und in Ausnahmefällen empfohlen. Die Umfrage zeigt, dass die Problematik bekannt ist: 63 % der Befragten bringen Kortisontabetten mit unerwünschten Nebenwirkungen in Verbindung. (Mehr zum Einsatz von Kortisontabletten in der Asthmatherapie erfahren Sie hier.)

Seit einigen Jahren stehen als Alternative Biologika – auch Antikörpertherapien genannt – zur Verfügung. Sie werden zusätzlich zum Asthma-Spray eingesetzt und sollen gezielt auf die Ursache der Erkrankung wirken. Beim eosinophilen Asthma sollen sie z. B. die eosinophilen Granulozyten ausschalten, eine bestimmte Form weißer Blutkörperchen. Denn: Treten diese in zu hoher Zahl auf, kann das zu Entzündungen im Körper führen – auch in der Lunge, wo dann ein eosinophiles Asthma entstehen kann. Bestimmte Biologika können die Eosinophilen deutlich reduzieren und die Atemwegsentzündung abklingen lassen. In der Bevölkerung sind sie jedoch noch weitgehend unbekannt, zeigt die Umfrage: Nur 8 % der Befragten konnten den Begriff Biologikum richtig zuordnen.

Wenn Sie mehr zum Thema erfahren möchten, hören Sie den Podcast mit Dr. Matthias Krüll oder informieren Sie sich hier.

Infografik: Asthma-Umfrage

Auch interessant:

Unterstützung bei schwerem Asthma

Trainings-App für Patient:innen mit schwerem Asthma


Haben Sie die Filmpremiere live in Berlin „Schweres Asthma – wieder mitten im Leben“ am 17.09.2021 verpasst?!

Kein Problem! Hier können Sie sich jederzeit den Kurzfilm anschauen!


Einladung zur Filmpremiere „Schweres Asthma – wieder mitten im Leben“ am 17.09.2021 in Berlin

In dieser Film Dokumentation wird der Schwerpunkt gezielt auf eine Patientin und einen Patienten mit schwerem Asthma gesetzt, die uns Einblicke in ihr Leben mit schwerem Asthma gewähren und zeigen, wie sie trotz vieler Widrigkeiten wieder am Leben teilhaben können. Neben den Lebensgeschichten und Landschaftsbildern aus Mecklenburg-Vorpommern führt Herr Prof. Dr. Lommatzsch, Pneumologe am Universitätsklinikum Rostock, fachkundig durch den Film.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bis zum 14.09 an! Mehr Infos finden Sie hier

Filmsaal


Virtuelle Wanderungen mit Olympiasiegerin Heike Drechsler

Das Jahr 2020 ist stark geprägt durch die SARS-COV-2 Krise. Auch unsere geplante Wanderung in Berchtesgaden konnte deshalb leider nicht in der ursprünglich geplanten Form stattfinden.

Aber es ist gelungen, die Wanderung digital zu ermöglichen! Die Wanderstrecken der Teilnehmer*innen waren individuell und wurden untern anderem von Heike Drechsler motivierend begleitet…

Sie möchten mehr über das Projekt „Atemwege gemeinsam gehen“ und die virtuelle Wanderung erfahren? Klicken Sie hier

Heike Drechsler

 


Informationen zum Coronavirus und Asthma

Liebe Leserinnen und Leser,

Die aktuelle Corona-Pandemie beunruhigt alle Menschen und führt zu vielen Fragen und Unsicherheiten. Vor allen Dingen Menschen mit einer chronischen Erkrankung der Atemwege, wie Asthma, werden immer wieder als „Risikogruppe“ bezeichnet. Doch was bedeutet das für Sie?
Gerade jetzt möchten wir Sie mit verlässlichen Informationen zu Asthma und COVID-19 versorgen!
Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Aussagen Ärzten, Fachgesellschaften und anderen Organisationen zu diesem Thema:

Risikogruppe Menschen mit Asthma: Was bedeutet das konkret?

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, das Infektionsrisiko möglichst klein zu halten.
Sie sollten also:

  • Die allgemeinen Hygienemaßnahmen strikt befolgen
  • Ihre Kontakte zu anderen Menschen so weit wie möglich reduzierten (das gilt auch für Arztbesuche, die nicht zwingend erforderlich sind!)

In einem Video auf der Homepage des Deutschen Allergie- und Asthmabundes gibt ein Lungenfacharzt im Interview noch einen wichtigen Hinweis:
Eine gute Einstellung Ihres Asthmas ist der beste Schutz für Ihre Lunge – das gilt nicht nur bei Corona, sondern bei allen Infektionen.

Asthmamedikamente (Kortison zum Inhalieren) und Corona: Soll ich mein Spray weiter nehmen?

Zum Thema „Inhalierbares Kortison“ gab es besonders viele Rückfragen und Verunsicherung – es gibt aber eine ganz einfache Antwort:
Die Fachgesellschaft der Lungenfachärzte empfiehlt, die Asthmatherapie – und besonders das inhalative Kortison - gerade jetzt nicht zu verändern! Die entzündungshemmende Wirkung von Kortison auf die, bei Asthma dauerhaft entzündete Lungenschleimhaut ist gerade jetzt sehr wichtig: So können zusätzliche Arztbesuche, oder sogar Krankenhausaufenthalte auf Grund von Asthma-Verschlechterungen (Exazerbationen) vermieden werden.
Dieser Aussage schließt sich auch der bekannte Virologe Prof. Drosten aus Berlin in seinem NDR-Podcast vom 20. März an: Eine gut funktionierende Asthmatherapie soll unbedingt fortgesetzt werden! Falls Ihr Asthma nicht gut eingestellt ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es Möglichkeiten gibt, die Therapie zu verbessern.

Asthmamedikamente (Biologika/Antikörper-Therapie) und Corona: Wie soll ich hier vorgehen?

Patienten mit schwerem Asthma werden zum Teil mit Antikörpertherapien behandelt, die als Spritze verabreicht werden. Das kann in der Arztpraxis oder durch den Patienten selbst (Selbstapplikation) zu Hause erfolgen. Sprechen Sie Ihren Arzt an, ob die Selbstapplikation eine Möglichkeit für Sie wäre!
Auch zu diesem Thema gibt es klare Aussagen von Experten:
Es wird die Wichtigkeit betont, gerade auch eine Biologika-Therapie unbedingt fortzusetzen um eine gute Einstellung des Asthmas sicherzustellen. Patienten mit gut eingestelltem Asthma zählen aus Sicht der Experten nicht zur Corona-Risikogruppe!

Die gleiche Ansicht vertritt die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie in Ihrer Stellungnahme: Die Fachärzte betonen, dass durch die Therapie mit Biologika der Bedarf an Kortisontabletten erniedrigt und auch das Risiko für Verschlechterungen des Asthmas reduziert werden kann. Außerdem gehen die Experten aktuell davon aus, dass die Wirkweise der Biologika die Virus-Abwehr nicht beeinträchtigt.

Asthmaverschlechterung oder Corona – Kann ich den Unterschied erkennen?

Zunächst gilt: Wann immer Sie eine Verschlechterung Ihres Befindens bemerken: Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt (am besten telefonisch)!
Es gibt einige gute Tipps für eine grobe Einschätzung, ob Sie einen Infekt oder ein ungenügend kontrolliertes Asthma haben:
Asthma geht normalerweise nicht mit Fieber einher.
Husten und Atemnot treten sowohl bei Asthma als auch bei Corona auf. Allerdings kann das sogenannte „Notfall- oder Bedarfsspray“ bei der Unterscheidung helfen: Symptome, die durch Asthma ausgelöst werden, sollten damit rasch besser werden; Symptome, die durch einen Infekt ausgelöst werden sprechen nicht oder kaum darauf an.
Unabhängig davon, welche Ursache Sie für Ihre Beschwerden vermuten: Rufen Sie direkt in Ihrer Arztpraxis an und schildern Ihre Beschwerden möglichst genau!


Zusammenfassung
Wenn man die aktuellen Meinungen zusammenfasst, genügen 3 einfache Regeln:

  1. Infektionsschutz durch gute Hygiene und Kontaktreduktion
  2. Alle Asthmamedikamente regelmäßig und wie vom Arzt verordnet einnehmen
  3. Bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden rufen Sie direkt in Ihrer Arztpraxis an!

Aktuelle Informationen finden Sie unter anderem auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert-Koch-Instituts, der Atemwegsliga und des Bundesgesundheitsministeriums.

https://www.bzga.de/
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html
https://www.atemwegsliga.de/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.daab.de/blog/2020/03/experteninterviewheuschnupfen-asthma-und-corona/
https://dgaki.de/
https://www.daab.de/


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