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Der Covid-19 Fragebogen von Ada Health kann Sie dabei unterstützen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine Diagnosestellung handelt.

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AKTUELLES

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Patiententag des DAAB: Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten Sie gerne auf folgendes interessantes Angebot aufmerksam machen:

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.


1. Digitale Allergie-Tag – 21. Juni 2020
Erstmalig findet der „Online Allergietag“ am 21. Juni (10 bis 21.15 Uhr) des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V statt. Melden Sie sich unter: https://www.allergietag-online.de/ kostenfrei an und erfahren mehr zu den Themen Allergie, Asthma, Neurodermitis und Urtikaria. Von 10 bis 21.15 Uhr geben 12 Fachexperten in 4 Wissensblöcken umfangreiche Informationen zu den obigen Themen und ordnen u.a. Asthma und Allergie in Zeiten der Corona-Pandemie ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website „Allergietag-Online“ https://www.allergietag-online.de/


Informationen zum Coronavirus und Asthma

Liebe Leserinnen und Leser,

Die aktuelle Corona-Pandemie beunruhigt alle Menschen und führt zu vielen Fragen und Unsicherheiten. Vor allen Dingen Menschen mit einer chronischen Erkrankung der Atemwege, wie Asthma, werden immer wieder als „Risikogruppe“ bezeichnet. Doch was bedeutet das für Sie?
Gerade jetzt möchten wir Sie mit verlässlichen Informationen zu Asthma und COVID-19 versorgen!
Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Aussagen Ärzten, Fachgesellschaften und anderen Organisationen zu diesem Thema:

Risikogruppe Menschen mit Asthma: Was bedeutet das konkret?

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, das Infektionsrisiko möglichst klein zu halten.
Sie sollten also:

  • Die allgemeinen Hygienemaßnahmen strikt befolgen
  • Ihre Kontakte zu anderen Menschen so weit wie möglich reduzierten (das gilt auch für Arztbesuche, die nicht zwingend erforderlich sind!)

In einem Video auf der Homepage des Deutschen Allergie- und Asthmabundes gibt ein Lungenfacharzt im Interview noch einen wichtigen Hinweis:
Eine gute Einstellung Ihres Asthmas ist der beste Schutz für Ihre Lunge – das gilt nicht nur bei Corona, sondern bei allen Infektionen.

Asthmamedikamente (Kortison zum Inhalieren) und Corona: Soll ich mein Spray weiter nehmen?

Zum Thema „Inhalierbares Kortison“ gab es besonders viele Rückfragen und Verunsicherung – es gibt aber eine ganz einfache Antwort:
Die Fachgesellschaft der Lungenfachärzte empfiehlt, die Asthmatherapie – und besonders das inhalative Kortison - gerade jetzt nicht zu verändern! Die entzündungshemmende Wirkung von Kortison auf die, bei Asthma dauerhaft entzündete Lungenschleimhaut ist gerade jetzt sehr wichtig: So können zusätzliche Arztbesuche, oder sogar Krankenhausaufenthalte auf Grund von Asthma-Verschlechterungen (Exazerbationen) vermieden werden.
Dieser Aussage schließt sich auch der bekannte Virologe Prof. Drosten aus Berlin in seinem NDR-Podcast vom 20. März an: Eine gut funktionierende Asthmatherapie soll unbedingt fortgesetzt werden! Falls Ihr Asthma nicht gut eingestellt ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es Möglichkeiten gibt, die Therapie zu verbessern.

Asthmamedikamente (Biologika/Antikörper-Therapie) und Corona: Wie soll ich hier vorgehen?

Patienten mit schwerem Asthma werden zum Teil mit Antikörpertherapien behandelt, die als Spritze verabreicht werden. Das kann in der Arztpraxis oder durch den Patienten selbst (Selbstapplikation) zu Hause erfolgen. Sprechen Sie Ihren Arzt an, ob die Selbstapplikation eine Möglichkeit für Sie wäre!
Auch zu diesem Thema gibt es klare Aussagen von Experten:
Es wird die Wichtigkeit betont, gerade auch eine Biologika-Therapie unbedingt fortzusetzen um eine gute Einstellung des Asthmas sicherzustellen. Patienten mit gut eingestelltem Asthma zählen aus Sicht der Experten nicht zur Corona-Risikogruppe!

Die gleiche Ansicht vertritt die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie in Ihrer Stellungnahme: Die Fachärzte betonen, dass durch die Therapie mit Biologika der Bedarf an Kortisontabletten erniedrigt und auch das Risiko für Verschlechterungen des Asthmas reduziert werden kann. Außerdem gehen die Experten aktuell davon aus, dass die Wirkweise der Biologika die Virus-Abwehr nicht beeinträchtigt.

Asthmaverschlechterung oder Corona – Kann ich den Unterschied erkennen?

Zunächst gilt: Wann immer Sie eine Verschlechterung Ihres Befindens bemerken: Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt (am besten telefonisch)!
Es gibt einige gute Tipps für eine grobe Einschätzung, ob Sie einen Infekt oder ein ungenügend kontrolliertes Asthma haben:
Asthma geht normalerweise nicht mit Fieber einher.
Husten und Atemnot treten sowohl bei Asthma als auch bei Corona auf. Allerdings kann das sogenannte „Notfall- oder Bedarfsspray“ bei der Unterscheidung helfen: Symptome, die durch Asthma ausgelöst werden, sollten damit rasch besser werden; Symptome, die durch einen Infekt ausgelöst werden sprechen nicht oder kaum darauf an.
Unabhängig davon, welche Ursache Sie für Ihre Beschwerden vermuten: Rufen Sie direkt in Ihrer Arztpraxis an und schildern Ihre Beschwerden möglichst genau!


Zusammenfassung
Wenn man die aktuellen Meinungen zusammenfasst, genügen 3 einfache Regeln:

  1. Infektionsschutz durch gute Hygiene und Kontaktreduktion
  2. Alle Asthmamedikamente regelmäßig und wie vom Arzt verordnet einnehmen
  3. Bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden rufen Sie direkt in Ihrer Arztpraxis an!

Aktuelle Informationen finden Sie unter anderem auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert-Koch-Instituts, der Atemwegsliga und des Bundesgesundheitsministeriums.

https://www.bzga.de/
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html
https://www.atemwegsliga.de/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.daab.de/blog/2020/03/experteninterviewheuschnupfen-asthma-und-corona/
https://dgaki.de/
https://www.daab.de/


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