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Boarding mit Asthma? Tipps für einen guten Flug

Ist denn eine Flugreise mit Asthma überhaupt empfehlenswert? Bei einem stabilen Krankheitszustand stellt eine Flugreise grundsätzlich keine Belastung oder gar Gefährdung für Ihre Gesundheit dar. Bei Untersuchung der Flugtauglichkeit wird Ihr Arzt eine körperliche Untersuchung und eine Lungenfunktionsprüfung vornehmen. Mit einer Blutgasanalyse kann das Risiko für eine mögliche Sauerstoffunterversorgung währen des Fluges einfach abgeklärt werden. Bei einem normalen Befund kann es losgehen. Denken Sie jedoch daran, Ihre gewohnte Medikation beizubehalten. Fragen Sie Ihren Arzt auch, ob die zusätzliche Anwendung eines bronchienerweiternden Betamimetikums sinnvoll ist, da die relativ niedrige Luftfeuchtigkeit an Bord eventuell Atembeschwerden auslösen kann. Führen Sie auf jeden Fall Ihre Notfallmedikamente im Handgepäck mit. Wenn Sie eine Fertigspritze oder einen Pen zur Selbstapplikation einer Antikörpertherapie mitführen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, ob Sie dafür eine Reise- und Zollbescheinigung benötigen.

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Von Entspannung bis Ernährung – hier finden Sie weitere Anregungen für mehr Lebensqualität mit Asthma:

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Gut vorbereitet & unbeschwert reisen: 5 Urlaubstipps

Mit schwerem Asthma gilt es, ein paar zusätzliche Punkte bei der Urlaubsplanung zu bedenken. Hier sind 5 wichtige Tipps zur Vorbereitung, damit Ihrem Urlaub nichts mehr im Weg steht:

  • REISEAPOTHEKE: Denken Sie an Ihre Dauer- und Notfall-medikation. Notieren Sie sich Wirkstoff und Dosis – für den Fall, Sie verlieren den Vorrat. Im Gepäck sollte auch ein Peak-Flow-Meter zur regelmäßigen Überprüfung der Lungenfunktion sein.
     
  • ANTIKÖRPER-THERAPIE (BIOLOGIKUM): Wenn Sie eine Antikörper-Therapie per Spritze erhalten, planen Sie Urlaub am besten so, dass die Zeit zwischen zwei Injektionen liegt.
     
  • ZIELORTE: Informieren Sie sich bei Ihrem Reiseziel, ob hohe Schadstoffbelastungen der Luft bekannt sind – wie dies in größeren Städten der Fall sein kann. Wenn Sie allergisches Asthma haben, gilt generell – ein Aufenthalt im Gebirge über 1500 Meter oder am Meer ist empfehlenswert, da in beiden Regionen geringere Pollenkonzentrationen zu erwarten sind.
     
  • POLLENCHECK: Überprüfen Sie nach Möglichkeit anhand eines Pollenflugkalenders die Belastung am Zielort zum Urlaubs-Zeitpunkt.
     
  • UNTERKUNFT: Achten Sie auf eine allergikerfreundliche (und nikotinfreie) Unterbringung. Es gibt Anbieter, die den Anforderungen von Allergikern besonders gerecht werden (Hotels, Ferienwohnungen).

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„Belastungsasthma und Sport – jetzt erst recht?“

raus ins Grüne, sich bewegen – das gehört im Frühsommer für viele Menschen zur Lebensqualität. Manche bekommen plötzlich deutlich schlechter Luft. Das könnte ein Belastungsasthma sein. Belastungsasthma ist häufig mit allergischem Asthma verbunden. Lassen Sie sich von einem Facharzt beraten, wenn Sie denken, davon betroffen zu sein. Um Belastungsasthma zu diagnostizieren, kann der Arzt einen Lungenfunktionstest unter Belastung durchführen. Bei grundsätzlicher sportlicher Fitness sollten Sie wegen Belastungsasthma sportliche Aktivität nicht aufgeben. Denn dies senkt die Leistungsfähigkeit weiter ab und kann in der Folge schon bei geringerer Beanspruchung zu Anfällen führen. Umgekehrt kann das Belastungsasthma bei regelmäßiger Belastung abnehmen. Es gilt also tatsächlich das Motto „Jetzt erst recht“!

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Quelle:

  1. Nationale Versorgungsleitlinie Asthma Langfassung, 3. Auflage, 2018, Version 1. Online veröffentlicht unter www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/asthma/asthma-3aufl-vers1-lang.pdf (Letzter Zugriff: 06.05.2019).

Welt-Asthma-Tag am 7. Mai!

Am 7. Mai ist es wieder so weit: Es ist Welt-Asthma-Tag. Asthma bronchiale ist eine der weltweit häufigsten chronischen Erkrankungen. Allein in Deutschland gibt es etwa 8 Millionen Asthma-Patienten.1 Viel zu häufig ist die Erkrankung jedoch unkontrolliert und geht mit belastenden Symptomen einher. Dafür kann es viele Gründe geben. Eine Form von Asthma, die sich hinter den typischen Beschwerden verbergen kann, ist das eosinophile Asthma.

Bei dieser Form von Asthma sind die eosinophilen Granulozyten im Blut erhöht, eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen. Bis zu 50 % der Patienten mit schwerem Asthma haben übrigens eine erhöhte Anzahl von Eosinophilen in ihren Lungen.

Ein normaler Bluttest kann die Anzahl der Eosinophilen ermitteln. Sollte sich eine Diagnose auf eosinophiles Asthma anschließen, gibt es heute mit Biologika gut wirksame Therapien. Diese zielgerichteten Therapien sind bei schwerem Asthma dem Einsatz von Kortison-Tabletten (OCS) vorzuziehen. Sie heißen zielgerichtet, weil sie spezielle Botenstoffe, die das Asthma auslösen können, blockieren oder direkt angreifen.

Erfahren Sie auf dieser Website mehr über das eosinophile Asthma, über Biologika bei schwerem Asthma – und sehen Sie den Erfahrungsbericht der Patientin Gudrun, bei der das eosinophile Asthma erst nach vielen Jahren entdeckt und erfolgreich gezielt behandelt wurde.

Zum Video >>Meine Asthma-Geschichte<<

Quelle:

  1. Nationale Versorgungsleitlinie Asthma, Langfassung, 3. Auflage, 2018, Version 1. Online veröffentlicht unter www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/asthma/asthma-3aufl-vers1-lang.pdf (Letzter Zugriff: 06.05.2019).

Einfluss von Umweltfaktoren auf Ihr Asthma

Asthma in der kalten Jahreszeit – inwiefern wirken sich Temperaturunterschiede auf Asthmatiker aus?

Zwei Faktoren, die Asthmatikern den Winter erschweren: Da ist zum einen die Kälte selbst, die bei chronisch gereizten Atemwegen Atemnot auslösen kann. Zum anderen kann wiederum der Umstand, dass wir es drinnen schön warm haben wollen, zum Problem werden: Denn die aufgeheizte trockene Luft reizt die Lungen.

Tipp: Es hilft, wenn Sie draußen durch die Nase atmen. Denn so muss die Luft einen längeren Weg zur Lunge zurücklegen, als wenn sie durch den Mund eingeatmet wird. Sie hat mehr Zeit, sich zu erwärmen. Der Kälteschock für die Bronchien wird abgeschwächt.

Und für Innenräume gilt: häufiges Lüften. Ein Luftbefeuchter hilft, den Reizfaktor trockene Luft besser in den Griff zu bekommen.

Wenn Sie auf blühende Pflanzen allergisch reagieren, haben Sie im Winter erstmal Ruhe. Doch wenn Tierhaare oder Hausstaubmilben die Auslöser für das allergische Asthma sind, kann die kalte Jahreszeit die Beschwerden verstärken. Trockene Luft und zu wenig Lüften vergrößern das Problem – hier können Sie wie gesagt leicht Abhilfe schaffen.

Nützliche Asthma-Tipps für die kalte Jahreszeit

So kommen Sie besser durch den Winter:

  • Lüften! Mindestens einmal am Tag das Schlafzimmer und den Rest der Wohnung gut durchlüften. Ab ca. 15 °C und tiefer sterben Hausstaubmilben ab.
  • Eine optimale Raumtemperatur liegt zwischen 20 – 22 °C (etwas weniger im Schlafzimmer).
  • Bewegung! Körperliche Aktivität im Freien ist auch im Winter möglich und trainiert Ihr Kreislaufsystem und die Lunge. Tragen Sie Ihr Notfallmedikament jedoch zur Sicherheit stets bei sich.
  • Sobald es zu frostig wird, greifen Sie lieber zur Badehose und drehen im Hallenbad ein paar Runden, statt auf die Skipiste zu gehen.
  • Nehmen Sie weiterhin konsequent Ihr verordnetes Asthma-Mittel ein. Falls Sie doch eine Erkältung plagen sollte, suchen Sie bitte ohne jegliche Hemmung Ihren Arzt auf. Manchmal genügt schon eine Erhöhung der üblichen Asthma-Medikamente.

Achtung! Verändern Sie nicht Ihre Medikation ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Das Kaminfeuer – Gemütlichkeit mit Risikofaktor

Wer einen offenen Kamin hat, freut sich im Winter ganz besonders auf gemütliche Stunden am knisternden Feuer. Generell gilt Holz als eine klimaneutrale und sparsame Energiequelle. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass durch die Verbrennung schädliche Feinstäube entstehen, die die Umwelt und damit die Gesundheit belasten. Besonders für Lungenpatienten mit Asthma oder COPD kann dies zur riskanten Belastung werden, wenn Schadstoffe in die Wohnräume gelangen.

Achten Sie deshalb unbedingt auf folgende Punkte beim Betrieb Ihres Kamins:

  • Lassen Sie Ihren Kamin regelmäßig von einem Schornsteinfeger begutachten. Ein guter Zug und ausreichend Verbrennungsluft sind notwendig, um eine schadstoffarme Verbrennung zu gewährleisten.
  • Für Lungenerkrankte ist eine raumluftunabhängige Betriebsweise zu empfehlen.
  • Achten Sie darauf, kein feuchtes Holz zu verbrennen – hier entstehen sogar mehr Schadstoffe. Sorgen Sie daher für eine trockene und möglichst luftige Lagerung Ihres Brennholzes.
  • Versuchen Sie bei der Entsorgung der Asche, keinen Aschestaub aufzuwirbeln bzw. einzuatmen. Hier kann eine Atemmaske sehr nützlich sein, um das Risiko zu senken.

Kommen Sie gut durch den Winter!


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