Befund Asthma

Röntgenbild

Die Methoden zur Asthma-Diagose

Die Diagnose von Asthma findet anhand klinischer Symptome und über eine spirometrische Untersuchung statt.

Die klinischen Symptome sind Atemprobleme mit wechselnder Häufigkeit und Intensität: Luftnot, Enge in der Brust, Atemgeräusche und Husten.

Wichtige Messwerte

Die Spirometrie misst das Lungen- und Atemvolumen und die Luftflussgeschwindigkeiten und damit die Lungenfunktion des Patienten.

Wichtige Werte, die gemessen werden:

  • Die forcierte Vitalkapazität (FVC) ist das Atemvolumen, das nach maximaler Einatmung rasch und vollständig ausgeatmet werden kann
  • Die forcierte Einsekundenkapazität (FEV1) ist das Volumen, das innerhalb der ersten Sekunde rasch unter größter Anstrengung ausgeatmet wird
  • Verhältnis FEV1/FVC = Tiffeneau-Index

Wenn das Verhältnis FEV1/FVC unterhalb eines normalen Levels ist, liegt eine Obstruktion vor, eine Verengung der Atemwege.

Ist diese Obstruktion mit einem Reversibilitätstest, einer kurzzeitigen Therapie mit Medikamenten, vollständig umkehrbar (reversibel), ist die Diagnose Asthma zumeist gesichert.1

Die Bodyplethysmographie

Die Bodyplethysmographie (auch als „große Lungenfunktion“ bezeichnet) ist ein weiteres diagnostisches Verfahren zur Messung der Lungenfunktion. Mit ihr können Parameter wie der Atemwiderstand oder die totale Lungenkapazität ermittelt werden, für deren Messung eine Spirometrie nicht geeignet ist.

Quelle:

  1. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma – Langfassung, 3. Auflage, 2018, Version 1. Online veröffentlicht unter www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/asthma/asthma-3aufl-vers1-lang.pdf (Letzter Zugriff: 16.11.2018).