Helfen

Bergsteiger

Es ist gut zu wissen, was Sie konkret tun können, wenn Ihr Angehöriger einen Asthma-Anfall
hat. So können Sie schnell und gezielt handeln.

Ein Asthmaanfall kündigt sich oft durch Husten und Atemnot an. In diesem Fall kann der
Angehörige mit dem Peak-Flow-Meter messen, wie kräftig seine Ausatmung ist. Gemessen
wird dabei der Peak-Flow-Wert, also die Spitze (Peak) des Ausatmungsstroms (Flow).

Ein Wert von 80 % und mehr bedeutet, dass die Lungenfunktion in Ordnung ist. Ein Peak-
Flow-Wert von unter 60 % kann allerdings ein Hinweis auf einen bevorstehenden Anfall sein,
insbesondere bei aktuellen starken Asthma-Symptomen auch nachts.

Tritt der Asthmaanfall ein, können Sie wie folgt helfen:

NOTFALLMEDIKAMENTE EINNEHMEN
Stellen Sie sicher, dass der Betroffene das vorgesehene inhalative Notfall-Medikament
(als Spray oder Trockenpulver-Inhalation) einnimmt. Dies kann zwei- bis viermal erforderlich
sein. Sie sollten wissen, welches Medikament für den Notfall vorgesehen ist!


BERUHIGEN
Sprechen Sie mit dem Betroffenen und leiten Sie ihn an, möglichst ruhig zu bleiben und die
Notfall-Übungen durchzuführen.


NOTFALL-ÜBUNGEN
Die zwei wichtigsten sind der Kutschersitz und die Lippenbremse.


NOTFALLMEDIKAMENT
Sollte der erste Einsatz des Medikaments nicht ausreichen, sollte der Betroffene das
Inhalieren nochmal wiederholen.


RUFEN SIE DEN NOTARZT, WENN KEINE BESSERUNG EINTRITT.

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