Unterstützung
bei schwerem Asthma

Personen im Gespräch

Nicht jede Herausforderung kann man allein bewältigen – manchmal braucht man einfach einen klugen Ratgeber oder eine gute Anleitung. Hier finden Sie eine Anregung, um eine zu große psychische Belastung durch Asthma zu bewältigen. Außerdem finden Sie drei Schulungsideen zu den Themen Lungensport, Inhalationstechnik und Rauchentwöhnung.

Psychologische Unterstützung

Für Menschen mit schwerem Asthma sind viele Entscheidungen im Alltag mit Einschränkungen verbunden. Lesen Sie mehr

Schulungsangebote

LUNGENSPORT
Schweres Asthma schränkt die Belastbarkeit ein, was oft zu abnehmender Aktivität führt – mit wiederum nachteiligen Folgen für die Belastbarkeit. Lesen Sie mehr


Psychologische Unterstützung

Für Menschen mit schwerem Asthma sind viele Entscheidungen im Alltag mit Einschränkungen verbunden. Die Sorge, körperlich überfordert zu sein oder mit Asthma-Auslösern konfrontiert zu werden, führt oft zur Abnahme sozialer Kontakte. Gerade dann, wenn das Asthma unkontrolliert ist, kann der Antrieb zu gemeinsamen Aktivitäten mit anderen aus Furcht vor möglichen Folgen abnehmen.

Diese psychische Belastung aufgrund des Gefühls von Kontaktverlust oder Isolation kann zu einem Problem werden. Wenn aus einer gelegentlichen vorübergehenden Niedergeschlagenheit, die jeder schon erlebt hat, dauerhaft Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung und Hoffnungslosigkeit werden, liegt möglicherweise eine Depression vor. Dies kann sich auch nachteilig auf den Verlauf des Asthmas auswirken.

Wichtig ist es deshalb, diese Situation beim behandelnden Arzt anzusprechen, der einen Facharzt hinzuziehen kann. Depressionen oder Angststörungen können gezielt behandelt werden. Zögern Sie nicht, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ein Gespräch mit Ihrem Arzt ist der erste Schritt!
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Schulungsangebote

LUNGENSPORT
Schweres Asthma schränkt die Belastbarkeit ein, was oft zu abnehmender Aktivität führt – mit wiederum nachteiligen Folgen für die Belastbarkeit. Ambulante Lungensportgruppen helfen Ihnen, hier gegenzusteuern. Lungensport bedeutet ein auf das schwere Asthma abgestimmtes Bewegungstraining mit geschulten Übungsleitern.

Ihr Lungenarzt kann Lungensport verordnen und damit eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse einleiten. Selbstverständlich wird er vorher abklären, wie Ihre individuelle Belastbarkeit beschaffen ist und ob eventuell Einschränkungen wie eine Herz- oder Kreislauferkrankung vorliegen.

Als Nutzen dieser regelmäßigen Bewegung werden zum Beispiel die Verbesserung der Belastbarkeit, eine Einschränkung von asthmabedingten Entzündungsprozessen und weniger Krankenhausaufenthalte genannt.

Sprechen Sie Ihren Arzt auf Lungensportgruppen an.
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RAUCHENTWÖHNUNG
Viele Menschen wollen mit dem Rauchen aufhören, weil sie über die Folgen gut Bescheid wissen. Nicht nur für Asthmatiker gibt es viele gute Gründe dafür – und eine Menge, was man für sich selbst erreichen kann: Geld sparen, besser riechen, sich freier fühlen, fitter und belastbarer sein, vor allem aber eine Vermeidung einiger schwerwiegender rauchbedingter Gesundheitsrisiken (wie der Schädigung von Lunge, Bronchien und Herz-Kreislauf-System) und eine nachgewiesene Verbesserung der Lungenfunktion als Nichtraucher. Auch das Risiko für einen Herzinfarkt sinkt: Zwei Jahre nach einem Rauchstopp gleicht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nahezu dem eines Nichtrauchers.

Aber wie geht das, der Rauch-Stopp? Das Wichtigste ist zunächst einmal Ihr Entschluss und ein Gespräch mit Ihrem Lungenfacharzt. Er wird mit Ihnen ein geeignetes Vorgehen besprechen. Dabei zählt vor allem eine gute Planung und Vorbereitung des Rauchstopps, wobei Sie Ihr Arzt unterstützt.

Fragen Sie Ihren Arzt nach der Durchführung eines Rauchstopps!
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INHALATIONSTRAINING / MEDIKAMENTENTRAINING
Als Patient mit schwerem Asthma können Sie mit einem sicheren und bewussten Einsatz Ihrer Medikamente bzw. Inhalatoren wesentlich dazu beitragen, Ihr Asthma im Alltag zu kontrollieren. Die Sicherheit beim richtigen Einsatz ist eine entscheidende Voraussetzung, dass Ihnen Ihre Therapie helfen kann.

Eine Schulung vermittelt Ihnen, was Sie wissen müssen, um Ihre Medikamente therapiegerecht einzusetzen. Damit vermeiden Sie die Nachteile einer fehlerhaften Anwendung, vor allem den möglichen Verlust der Symptomkontrolle aufgrund einer mangelhaften Inhalation.

Fragen Sie Ihren Arzt nach der richtigen Inhalation bzw. dem Einsatz der Medikamente, wenn Sie sich unsicher sind, bzw. nach einer Asthmaschulung, bei der Ihnen auch andere Tipps zum besseren Umgang mit Asthma gegeben werden.
Links:

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