Therapie

Petrischale mit Pipette

Die Kontrolle wiedererlangen

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung. Die Therapie zielt deshalb auf eine möglichst dauerhafte Kontrolle. Der Begriff der Asthmakontrolle umfasst neben der Kontrolle der Symptome auch die Minimierung zukünftiger Risiken. Dazu gehören die Verschlechterung der Symptome (Exazerbationen), die Verschlechterung der Lungenfunktion, Überempfindlichkeit der Atemwege sowie Arzneimittelnebenwirkungen.1

Um bei schwerem unkontrolliertem Asthma die Kontrolle wiederzuerlangen, werden Medikamente eingesetzt, die zusätzlich zur inhalativen Dauertherapie verabreicht werden. Werden eosinophiles und/oder allergisches Asthma diagnostiziert, können bei schwerem unkontrolliertem Asthma auch zusätzlich Biologika (auch Antikörper-Therapie) verabreicht werden. Zur Diagnose sind Tests notwendig.1 Dabei wird mit einem großen Blutbild die Anzahl der Eosinophilen (Unterart der weißen Blutkörperchen) bestimmt, die am eosinophilen Asthma beteiligt sind. Ob das allergische Asthma vordergründig ist, wird durch einen Hauttest und/oder die Bestimmung von spezifischem IgE (ein Antikörper) im Blutserum bestimmt.

Quelle:

  1. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma – Langfassung, 3. Auflage, 2018, Version 1. Online veröffentlicht unter www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/asthma/asthma-3aufl-vers1-lang.pdf (Letzter Zugriff: 16.11.2018).