Biologika bei
schwerem Asthma

Frau mit Mikroskop

Biologika (auch Antikörper-Therapie) bei schwerem Asthma sind Eiweiße (Proteine), die für die medizinische Therapie aufwendig entwickelt und hochwertig produziert werden. Sie werden wie alle Medikamente in groß angelegten medizinischen Studien getestet.

Bei schwerem Asthma eingesetzte Biologika (auch Antikörper-Therapie) wehren entzündungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems ab, indem sie diese neutralisieren, oder sie blockieren die Bindungsstellen, an denen die Botenstoffe andocken und Wirkung entfalten.

Das Ziel der Antikörper-Therapie ist es, die für die Entzündung der Atemwege verantwortlichen Zellen oder Entzündungsbotenstoffe im Immunsystem zu regulieren. Die Antikörper richten sich gezielt gegen die Auslöser der Atemwegsentzündung und werden dem Patienten in Form von Spritzen oder Infusionen im Abstand von mehreren Wochen verabreicht.

Biologika bei schwerem eosinophilem Asthma

Diese Antikörper richten sich entweder gegen den Botenstoff, der für die Aktivierung der eosinophilen Granulozyten (eine Art von weißen Blutkörperchen) zuständig ist, oder gegen die eosinophilen Granulozyten selbst.

Biologika bei schwerem allergischem Asthma

Diese Antikörper binden an freies IgE und vermindern so die Bindung des freien IgE an sogenannte Mastzellen. Dadurch wird die allergische Kettenreaktion eingedämmt.

Unterschiede zwischen diesen Antikörper-Therapien bestehen z. B. im Wirkmechanismus, in der Verabreichungsform und in der Häufigkeit der Anwendung. Am besten sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie hierzu mehr wissen möchten.